Kate Mulgrew – Born With Teeth

Was? Captain Janeway bringt eine Autobiografie raus?? Muss ich haben!

Raised by unconventional Irish Catholics who knew „how to drink, how to dance, how to talk, and how to stir up the devil,“ Kate Mulgrew grew up with poetry and drama in her bones. But in her mother, a would-be artist burdened by the endless arrival of new babies, young Kate saw the consequences of a dream deferred. Determined to pursue her own no matter the cost, at 18 she left her small Midwestern town for New York, where, studying with the legendary Stella Adler, she learned the lesson that would define her as an actress: „Use it,“ Adler told her. Whatever disappointment, pain, or anger life throws in your path, channel it into the work.

It was a lesson she would need. At twenty-two, just as her career was taking off, she became pregnant and gave birth to a daughter. Having already signed the adoption papers, she was allowed only a fleeting glimpse of her child. As her star continued to rise, her life became increasingly demanding and fulfilling, a whirlwind of passionate love affairs, life-saving friendships, and bone-crunching work. Through it all, Mulgrew remained haunted by the loss of her daughter, until, two decades later, she found the courage to face the past and step into the most challenging role of her life, both on and off screen.

We know Kate Mulgrew for the strong women she’s played–Captain Janeway on Star Trek; the tough-as-nails „Red“ on Orange is the New Black. Now, we meet the most inspiring and memorable character of all: herself. By turns irreverent and soulful, laugh-out-loud funny and heart-piercingly sad, BORN WITH TEETH is the breathtaking memoir of a woman who dares to live life to the fullest, on her own terms.

Mir fällt es generell immer sehr schwer Biografien zu bewerten. Denn auch wenn man das Buch an sich beurteilen möchte, erwischt man sich oft, dass man das Leben des anderen bewertet. Das kann sich durchaus positiv auf das Buch auswirken, wie im Fall von Frank McCourt (seine dreiteilige Biografie Angela’s Ashes, ‚Tis , Teacher Man – unnachahmlich geschrieben und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich diesen Mann gerne mal getroffen hätte). Gut ich würde Kate Mulgrew immer noch gerne treffen. Gerne auch mal bei eine Fedcon. Ja. Doch.

Dafür, dass ich vergleichsweise viel Geld für eine englische Kindle Edition hingeblättert habe, bin ich doch ein wenig unzufrieden mit diesem Buch. Es ist arg kurz und sämtliche Lebensstationen werden im Galopp abgearbeitet. Nichts wird wirklich ausgeführt. Man hat das Gefühl, dass sie es zwar selbst geschrieben hat, aber von ihrem Agenten/Verleger dazu genötigt wurden ist. Hauptaufhänger in vielen Zusammenfassungen war die Suche nach ihrer zu Adoption freigegebenen Tochter. Das einzig persönliche Thema was kurzzeitig mal eingehender angesprochen wurde. Das Wiedersehen ist eigentlich auch ganz rührend, wird aber wieder nicht weiter vertieft. Und kurz danach ist auch Schluss. Ihre anderen Kinder werden kaum erwähnt. Vielleicht wurmt es mich einfach nur, dass jemand der so starke Persönlichkeiten spielt, nicht mal halb so viel Rückrat im richtigen Leben zeigt. Was allerdings wieder für ihre schauspielerische Qualitäten stehen. Der Titel „Born with Teeth“ hat sich aus meiner Sicht nicht bewahrheitet. Zumindest nicht im metaphorischen Sinne.

Ich möchte jetzt nicht über ihr Leben urteilen – vieles hätte ich vielleicht anders gemacht – man hat jedenfalls nicht das Gefühl sie nach der Lektüre besser zu kennen. Man kennt zwar jetzt ihren groben Werdegang, aber das weiß man nach dem Lesen ihres englischen Wikipediaartikels auch. Klar, aus der ich-Perspektive ist es nochmal anders. Aber wenn ich zum Beispiel an Frank McCourt denke, in dessen Leben gewiss nicht soviel Aufregung gab oder Patti Smith. Okay, Frank McCourt ist ein Autor im Autoren Sinne. Er war Englischlehrer und Lehrer für Kreatives Schreiben und Pulitzerpreisträger – akzeptiert. Der Vergleich hinkt. Aber Patti Smith und ihr Just Kids – meine Güte Kate. Lass es. Lass jemand anderes für dich Schreiben. Oder bring gar keine Biografie heraus. Dass ich das Buch mit 4 von 5 Sterne bewerte, liegt nur daran dass ich sie nach wie vor mag.Jedoch den faden Beigeschmack, den ich seit Monaten mit mir rumtrage, werde ich einfach nicht los. Vielleicht sollte ich die Bewertung überdenken.

Reading Challenge: Nr. 26 (non-fiction book), Nr. 48 (a memoir)

Übrigens zu Patti Smith und Just Kids:

Another high-profile project in the works at Showtime is a limited series based on “Just Kids,” musician Patti Smith’s memoir of coming of age as an artist in 1970s New York City. “Penny Dreadful” creator John Logan is working on the adaptation with Smith. The series will revolve around Smith and her friendship with famed photographer Robert Mapplethorpe at a fertile moment in New York’s artistic scene.

Smith happened to be a “Penny Dreadful” fan, and the chance for her to work with Logan helped Showtime land the sought-after rights to her bestselling memoir.

Quelle: Variety.com

Ich bin schon ganz raschelig deswegen!

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